Sportphysiotherapie ist eine Spezialisierung der klassischen Physiotherapie. Während Physiotherapie im Allgemeinen sehr breit zum Einsatz kommt und von Beschwerden wie Rückenschmerzen, über Lungenerkrankungen, Herzinfarkte oder chronischen Erkrankungen des Nervensystems reicht, konzentriert sich die Sportphysiotherapie gezielt auf den Bewegungsapparat (zum Beispiel Muskulatur, Bänder, Sehnen). Physiotherapeuten arbeiten mit Sportlern aus allen Alters- sowie Leistungsgruppen, individuell oder in Gruppen.
Die Sportphysiotherapie setzt voraus, dass die Therapeuten im Leistungssport die Fähigkeiten besitzen, den Leistungssportler über spezielle Bewegungsanalyse oder spezifische Trainingsprogramme verletzungsfrei zu halten. Sie arbeiten weitgehend international und betreuen die Sportler.
Die Sportphysiotherapie vereint Prävention und Rehabilitation, wobei der Sportler immer im Fokus steht. Oftmals arbeiten Sportphysiotherapeuten mit Hobby- oder Spitzensportlern zusammen. Sie gestalten Rehabilitationspläne, damit verletze Sportler im Trainings- und Wettkampfalltag zu alter Stärke zurückfinden.
Der besondere Reiz der Sportphysiotherapie ist die direkte Betreuung von Athletinnen und Athleten im Leistungs- und Hochleistungssport. Eine spezielle Bedeutung hat die Sportphysiotherapie bei der Behandlung verletzter Athletinnen und Athleten. Durch vielfältige physiotherapeutische Massnahmen kann die Rehabilitation und Eingliederung in den Trainings- und Wettkampfalltag verkürzt werden.